Wohngebiet Dornberg in Mühltal

Entwicklung der Einwohnerzahl

31.01.2019

Entwicklung der Einwohnerzahl

In einer Grafik informieren wir, wie sich die Bevölkerungsentwicklung auf dem gesamten ehemaligen Zentralgelände der NRD mit der zu erwartenden Entwicklung im geplanten „Wohngebiet Dornberg“ über einen längerfristigen Zeitraum darstellt.

Das ehemalige Zentralgelände war seit der Gründung der NRD im Jahr 1899 Standort eines bis in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts gewachsenen zentralen Heimgeländes für Menschen mit Behinderung. Seit der ersten Verschiebung von Wohnplätzen im Jahr 1994 in den Pulvermühlenweg sowie dem umfassenden Beschluss zur weitgehenden Verlagerung der Wohnplätze aus der großen Heimeinrichtung in kleinteilige Wohnangebote in der Region im Jahr 2005 sinkt die Zahl der hier lebenden Menschen Schritt für Schritt. Das ehemalige Zentralgelände umfasst neben dem neuen „Wohngebiet Dornberg“ auch die bereits seit einigen Jahren bestehenden Wohn- und Altenhilfeangebote am Fliednerplatz sowie die Wohnangebote für Mitarbeitende und Klienten am Bodelschwinghweg.

Die definierte Teilfläche des „Wohngebiets Dornberg“ wird in der Erwartung nach Fertigstellung ca. 600 Einwohner umfassen. Von dieser Summe sind ca. 50 Einwohner Klienten der NRD, die bereits jetzt dort leben und auch zukünftig auf dem Dornberg-Gelände wohnen werden. Sie sind in der Grafik in der blau schraffierten Fläche dargestellt. Derzeit leben noch mehr als 150 Klienten der NRD im Bereich des Dornbergs. Diese Einwohnergruppe wird sich im Zuge der weiteren Regionalisierung der Wohnangebote in absehbarer Zeit jedoch plangemäß auf ca. 50 Personen reduzieren. In der Summe werden aus heutiger Sicht im Jahr 2030 am Dornberg also ca. 550 „Neubürger“ sowie ca. 50 „Bestandsbürger“ (Klienten der NRD) wohnen.

Die restlichen Einwohner auf dem ehemaligen Zentralgelände außerhalb des „Wohngebiets Dornberg“ wohnen bereits jetzt im neuen Quartier rund um den Fliednerplatz bzw. in den ebenfalls am Fliednerplatz angesiedelten Räumen der Altenhilfe. Diese ca. 200 Einwohner umfassende Personengruppe ist in der blauen Fläche abgebildet und wird in ihrer Anzahl für die Zukunft relativ konstant erwartet. Insgesamt werden im Jahr 2030 in der Summe ca. 800 Einwohner insgesamt und damit ungefähr genauso viele wie im Jahr 1990 vor Beginn der Dezentralisierung der Wohnangebote für Menschen mit Behinderung auf dem ehemaligen Zentralgelände der NRD erwartet.